Nicht vorschnell zur Sache aussagen
Als beschuldigte Person müssen Sie sich nicht selbst belasten. Eine sachgerechte Einlassung setzt regelmäßig voraus, dass der Akteninhalt bekannt ist.
Angaben zur Person sind von Aussagen zum Tatvorwurf zu unterscheiden. Eine polizeiliche Vorladung bedeutet für Beschuldigte grundsätzlich nicht, dass sie dort ohne vorherige Prüfung zur Sache aussagen müssen.
Bitte Vorladung, Anhörung oder gerichtliches Schreiben einschließlich Umschlag und Zustelldatum aufbewahren.
Typische Verfahren
Fahrerlaubnis kann früh betroffen sein
Neben Geld- oder Freiheitsstrafe können Fahrverbot, Entziehung der Fahrerlaubnis und eine Sperrfrist drohen. In bestimmten Verfahren kann der Führerschein bereits vor Abschluss des Strafverfahrens vorläufig entzogen oder beschlagnahmt werden.
Akteneinsicht und Verteidigungsstrategie
Nach Mandatsannahme beantragt die Kanzlei Akteneinsicht und wertet die Beweismittel aus. Auf dieser Grundlage wird besprochen, ob geschwiegen, schriftlich Stellung genommen oder auf andere Weise auf das Verfahren reagiert werden sollte.
Strafrechtliche Erfahrung
Rechtsanwalt Frank Ertan Ulrich ist Fachanwalt für Strafrecht. Die Verbindung aus strafrechtlicher Verteidigung und der Einordnung fahrerlaubnisrechtlicher Folgen ist bei Verkehrsstraftaten besonders wichtig.